Mit ‘Web 2.0’ getaggte Artikel

Outsourcing von Hirn

Freitag, 28. Mai 2010

Wir haben eine neue Software bekommen, die eigentlich alles kann: Adressen verwalten, Projekte anlegen, Kampagnen managen, Rechnungen verschicken, Termine organisieren, Pressemitteilungen versenden und, und, und. Sie ist die perfekte Supersekretärin (oder meinetwegen politisch korrekt auch der Sekretär), die (der) nie müde wird, alle Daten im Kopf hat und auf Knopfdruck alle möglichen Zusammenhänge ausspucken kann. Theoretisch. Praktisch ist diese Topkraft natürlich zunächst auf Input angewiesen - und der muss von uns kommen. Nur wenn korrekte Daten eingegeben werden, können auch korrekte Daten ausgespuckt werden. Nur, wenn passende Schlagwörter vergeben werden, können diese auch gefunden werden. Bei einigen tausend Adressen hört sich das nach verdammt viel Arbeit an … und ist es auch. Wenn das erledigt ist, ist die neue Software wirklich toll.

Genauso toll, wie mein Handy, dass mich weckt, meine SMS speichert, mich an Geburtstage erinnert, Fotos macht und auch telefonieren kann. Es ist nicht mal ein Modell mit Online-Zugang. Man gewöhnt sich an den 24-Stunden-Service, jederzeit auf alle möglichen Daten und Fakten Zugriff zu haben.

Das erinnert mich wieder an unser Lieblingsthema Social Media: Wenn mich mitten in der Nacht die Lust packt, eine Waschmaschine zu kaufen, kann ich dieses nicht nur auf der Stelle bestellen, sondern ich kann auch offizielle Bewertungen einholen und mich zusätzlich durch die Erfahrungen aller möglicher Menschen arbeiten, die diese Maschine bereits besitzen. Natürlich kann ich auch das günstigste Angebot auswählen. Voraussetzung ist nur, dass ich weiß, WIE und WO ich WAS finden kann.

Ob ich das alles richtig gut finde, habe ich noch nicht entschieden. Das, was früher in meinem Kopf war, ist jetzt irgendwo auf einer Speicherkarte oder im World Wide Web. Das, was jetzt in meinem Kopf ist, sind die ”Links” zur Speicherkarte oder ins Netz (okay, ein paar andere Dinge sind schon auch noch darin … zum Beispiel jede Menge Passwörter und PINs). Vorteil ist, dass ich im Netz (sei es intern oder extern) nicht nur auf das, was mal in meinem Kopf war, zugreifen kann, sondern auch auf die “Köpfe” jeder Menge anderer Menschen. Das macht mich möglicherweise schlauer.

Ein weiterer Vorteil ist das Finden von Daten/Fakten auf Knopfdruck - das ist und war mit dem Zugang zur “Datensammlung” in meinem Kopf meistens nicht so leicht. Wahrscheinlich ist das Outsourcing individueller Hirninhalte doch ganz gut - man muss sich nur daran gewöhnen. Und in Bezug auf Public Relations ist der teilweise öffentliche Zugang in die outgesourcten Hirnwindungen der Menschen nahezu genial: Wir erfahren aus erster Hand, was Zielgruppen wirklich bewegt.

… Genug abgeschweift. Jetzt muss ich wieder unsere neue Topkraft unterstützen und sie mit Input füttern, auf dass sie zukünftig mein Arbeitsleben so leicht wie möglich gestalte.

Von Public Relations zu Public Conversation

Mittwoch, 12. Mai 2010

Der hier viel besprochene PR-Kongress “In aller Öffentlichkeit – PR 2010: vernetzt, mobil, vielseitig” liegt nun schon drei Wochen zurück. Wir haben uns über zahlreiches positives Feedback gefreut und uns sogleich an die Nachbereitung gemacht. Nun ist alles erledigt – die Presse wurde bedient, bei den Referenten und Teilnehmern haben wir uns bedankt und die Studieteilnehmer haben wir auch gewürdigt. Dann haben  wir uns in neue Projekte gestürzt.  Andere EHI-Projekte wollen kommuniziert werden, das nächste Arbeitskreis-Treffen PR will vorbereitet sein usw.

Und dann haben wir gemerkt, dass wir, entgegen unseres Versprechens, die Ergebnisse der Studie hier gar berichtet haben. Das möchten wir nachholen, hier die Kernergebnisse:

Öffentlichkeitsarbeit ist wesentlich am Erfolg von Handelsunternehmen beteiligt, so behaupten deren PR-Verantwortliche – und sie erhalten Bestätigung von höchster Instanz. Die meisten Geschäftsführer des Handels wissen um den großen Beitrag der PR zur Erreichung der Unternehmensziele. Allerdings sind sich die Geschäftsführer und PR-Profis nicht in allen Punkten einig. Beim Thema Web 2.0 hinken die PR-Abteilungen den Vorstellungen der Führungsriege ein wenig hinterher. Nachhaltigkeit war und bleibt ein Top-Thema der Kommunikation im Handel.

In der neuen Studie des EHI wurden die Kommunikationsverantwortlichen des Handels zu Bedeutung, Strategie sowie Themen und Trends der Public Relations befragt. Einige ausgesuchte Fragen der Gesamtstudie hat das EHI auch an die Geschäftsführer der Handelsunternehmen gerichtet.

PR ist nicht nur Image
Fast alle befragten PR-Profis sind der Meinung, dass die Öffentlichkeitsarbeit viel (45 Prozent) bzw. sehr viel (48 Prozent) zur Umsetzung der Unternehmensziele beiträgt. Diese nicht überraschende Selbsteinschätzung wurde von fast zwei Dritteln der Geschäftsführer gestützt. Gefragt nach den wichtigsten Zielen der PR-Arbeit sehen knapp 40 Prozent der PR-Profis neben dem Image den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen. Das liegt nahe an der Einschätzung der Geschäftsführer, von denen außerdem rund ein Drittel der Ansicht ist, dass die PR einen großen bzw. sehr großen Beitrag zur Umsetzung dieses Ziels leistet.

PR-Budgets sind krisenfest
Trotz der angespannten Wirtschaftslage kann die PR über stabile oder sogar steigende Budgets verfügen. Rund 90 Prozent der Unternehmenskommunikatoren hatten in 2009 im Vergleich zum Vorjahr mehr oder zumindest gleich viel Geld für die Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. Bei 28 Prozent der Unternehmen beliefen sich die Mehrausgaben in diesem Zeitraum auf bis zu zehn Prozent, rund zehn Prozent der Befragten konnte sogar von Steigerungen der Budgets um mehr als zehn Prozent profitieren. Die wirtschaftliche Lage hat also bisher keine negativen Auswirkungen auf die Budgets, verlangt aber eine inhaltliche Veränderung der PR-Arbeit. 70 Prozent der PR-Verantwortlichen sehen einen deutlich erhöhten Informationsbedarf der verschiedenen Zielgruppen.

PR wirkt nachhaltig
Nachhaltigkeit ist nach wie vor eines der wichtigsten Themen der Kommunikation des Handels. Besonders die sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit werden in den nächsten zwei Jahren noch weiter an Bedeutung gewinnen. 86 Prozent sehen hier das Top-Thema ihrer Arbeit. Ziel der Nachhaltigkeitskommunikation ist eine klare Positionierung als sozial bzw. ökologisch verantwortliches Unternehmen. Dazu gehört auch, dass drei Viertel der Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsansprüche an ihre Lieferanten weitergeben.

PR im Web 2.0 polarisiert
Über 40 Prozent der PR-Profis haben noch keine eindeutige Vorstellung von der künftigen Bedeutung von Web 2.0/Social Media für die Kommunikation ihres Unternehmens. Da sind die Geschäftsführer deutlich entschlossener, nur ein Viertel hat hierzu noch keine konkrete Meinung. 65 Prozent der Geschäftsführer messen Web 2.0/Social Media eine selbstverständliche oder sogar große Bedeutung im Portfolio der PR-Instrumente zu. Nur wenige glauben an eine untergeordnete Rolle von Web 2.0/Social Media. Im Gegensatz hierzu zeigen die Kommunikationsbeauftragten ein deutlich uneinheitlicheres Bild: Für 24 Prozent von ihnen wird Web 2.0/Social Media ein Instrument unter vielen sein, 21 Prozent messen dem noch recht neuen Medium eine zentrale Rolle zu und 14 Prozent halten es für unbedeutend für die Kommunikation ihres Unternehmens.

Datenbasis
An der Gesamtbefragung haben sich 38 Handelsunternehmen beteiligt, die insgesamt knapp 35.000 Verkaufsstellen im deutschsprachigen Einzelhandel betreiben und einen Nettoumsatz von rund 140 Mrd. Euro erwirtschaften. Das entspricht einem guten Viertel des Gesamtumsatzes des deutschsprachigen Einzelhandelsumsatzes (D-A-CH). In Deutschland repräsentieren die Teilnehmer gut 30 Prozent des Einzelhandels (im engeren Sinne). Unter den Teilnehmern sind mehr als ein Drittel der Top 20 Einzelhändler in Deutschland.
Die Geschäftsführerbefragung wurde von 57 Unternehmen unterstützt. Der Nettoumsatz der teilnehmenden Unternehmen aus Deutschland entspricht nahezu der Hälfte (46 Prozent) des Gesamtumsatzes des deutschen Einzelhandels. Unter den Teilnehmern befinden sich 40 Prozent der Top 20 deutscher Einzelhändler.

Unterschätzen Sie Social Media nicht!

Donnerstag, 22. April 2010

Social Media hat unsere Kommunikation verändert, ich möchte sogar sagen revolutioniert. Wohin der Weg uns führt, ist noch nicht ganz klar, dass es aber wichtig ist, am Ball zu bleiben, hat auch der Handel verstanden. Aus unserer Befragung wissen wir: Social Media ist auch im Handel im Kommen, wenn auch noch nicht ganz angekommen. Was so alles passieren kann, wenn man es ignoriert, erfahren wir durch den Film, den unser Partner Cittadino für uns produziert hat und mit dem wir die rund 100 Teilnehmer/innen des PR-Kongresses amüsieren konnten:

Wenn Blut sprizt

Donnerstag, 01. April 2010

Im weltweiten Internet gibt es keine Grenzen. Auch die Grenzen des guten Geschmacks werden gelegentlich überschritten. Aber rechtliche Grenzen gibt es dennoch. Einen aktuellen Fall wird sich Stefan Maas, Rechtsanwalt mit Spezialisierung auf Web-Recht, auf unserem PR-Kongress für seinen Beitrag vornehmen:

Was meinen Sie? Ist das noch freie Meinungsäußerung oder sind hier die rechtlichen Grenzen bereits überschritten?

Wie die Branche wirklich tickt…

Mittwoch, 10. Februar 2010

… es ist wieder soweit: Wie bereits im letzten Jahr werden wir die Kommunikatoren des Handels bitten, uns Einblicke in ihre Arbeit zu geben. Das Design der Studie steht nun und in Kürze (nach Karneval!) werden wir sie starten. Dieses Jahr werden wir das Schwerpunktthema Nachhaltigkeit genauer beleuchten. Natürlich interessiert uns auch, wie der Handel das Web 2.0 für seine Kommunikation nutzt. Wir sind gespannt, ob es besonders bei diesem Thema schon nennenswerte Unterschiede im Vergleich zur Befragung vom letzten Jahr gibt. Denn eins ist klar: Die technologischen Entwicklungen eröffnen PR-Profis wirklich vielfältige Möglichkeiten. Die Frage ist nur, ob der Handel bereit für diese kommunikative Revolution ist. Wir werden sehen. Auf jeden Fall freuen wir uns auf die Ergebnisse und hoffen natürlich wieder auf eine rege Beteiligung. Auf dem Kongress werden wir das Geheimnis erstmals lüften…..

Eingeborene des Internets

Mittwoch, 27. Januar 2010

Frank Schirmacher räumt in seinem jüngsten Buch “Payback” (sehr lesenswert) erstmal mit ein paar gängigen Vorurteilen auf, z.B. dass die sogenannten digital natives (Menschen, die keine Welt ohne Handy oder Internet kennen) mehr Zeit mit digitalen Medien verbringen als Erwachsene. Das, was ein durchschnittlicher Jugendliche an Zeit an einer Spielekonsole oder im Internet verbringt, würden Manager mit mit ihren Blackberrys, Iphones oder PCs locker überrunden. Mag sein. Er behauptet auch, dass es auffallend viele kleine Kinder gibt, die die Blackberrys ihrer Eltern verstecken oder ihnen Internet-freie Verabredungen abfordern, um einmal deren ungeteilte Aufmerksamkeit zu erhalten.

Wer auch immer mehr Zeit digital oder virtuell oder wie auch immer verbringt, unsere Gesellschaft verändert sich. Und, das ist konsequenterweise der Fall, unser Denken und unser Denkapparat verändern sich. Das wäre gar nicht erwähnenswert, würde es nicht in einer Geschwindigkeit stattfinden, die Evolutionsforscher in Stauen versetzt. Deshalb können wir durchaus von einer kommunikativen Revolution durch die neuen Medien sprechen. Und die findet auch im Handel statt!

Selbstmord 2.0

Mittwoch, 13. Januar 2010

Das Internet vergisst nichts, auch nicht die gesamten persönlichen Daten, die z. B. Facebook-Networker ihren zahlreichen vituellen Freunden zur Verfügung gestellt haben. Die Verbindung zu Freunden kann per Mausklick gelöst werden, aber die Daten bleiben im back-up-Server erhalten. Abhilfe soll die “Web 2.0 Suicide Mashine” schaffen. Damit sollen alle Profile in sozialen Netzwerken zu löschen sein, der virtuelle Selbstmord! Facebook fand das gar nicht gut und hat ihre Seite für den Zugang gesperrt. Die Suicider machen dennoch weiter und treten Gruppen wie “Social Networks Suiciders” bei. Community ist demnach schon wichtig, auch ”über den Tod” hinaus.

Seenot in der Datenflut

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Die virtuelle Datenflut nimmt weiter zu - Twitter, Blog, E-Mail und Co. versorgen uns rund um die Uhr mit immer mehr wichtigen und vor allem weniger wichtigen Informationen. Doch wie schafft man es, nicht darin zu ertrinken? Einerseits wollen wir - damit sind sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen gemeint - am Ball und damit am Puls der Zeit bleiben. Andererseits ist es fast unmöglich, zwischen all den auf uns einprasselnden Informationen die wirklich relevanten herauszufiltern. Eva Tenzer geht dieser Frage in Psychologie Heute  nach:

Permanent online: Wie die neuen Medien das Leben verändern. Kann unsere Psyche dieses Dauerfeuer noch verarbeiten? Wie beeinflussen Twitter, Facebook & Co Aufmerksamkeit und Konzentration – und wie verändern sie das soziale Leben?

Dass die mediale Welt großen Einfluss auf die soziale Welt hat, ist unbestritten, doch wie gehen wir damit um? Können wir es uns leisten, nicht “online” zu sein? Wie können wir herausfinden, auf was wir unsere Konzentration richten sollten? Wird sich das Gehirn zukünftiger Generationen dem neuen Datenfluss einfach anpassen? Eines ist sicher: Die Datenflut wird bleiben - und uns bleibt nichts anderes übrig, als darin schwimmen zu lernen.

…über die neue Bedeutung von POP

Freitag, 23. Oktober 2009

Die meisten Handelsexperten wissen, was POP heißt …meinen sie jedenfalls. Eine ganz neue Bedeutung haben Mitarbeiter des Duft- und Aromenherstellers Symrise der Abkürzung nun gegeben: POP ist für sie das Akronym von Pissed of People. Und nach dieser speziellen Sorte Mensch suchen sie.

Symrise extrahiert nicht nur Duft- und Geschmacksstoffe. Aus Internetblogs und -foren destillert das Unternehmen inzwischen systematisch Erkenntnisse für die Entwicklung innovativer Produkte,

beschreibt die Lebensmittelzeitung in ihrer Ausgabe 41 dieses Prozess der Kundenpartizipation. Im Web 2.0 ziehen POPs über allse her, was sie ärgert. Diese Kritik versuchen die Duftexperten in Anregungen für ihre Produkte umzudeuten, denn so offen wird kaum irgendwo anders gesprochen. Die Anonymität im Internet befördert den freien Gedankenaustausch und beflügelt die Produktentwickler.

Die größte Herausforderung dieser Art Marktforschung – Netnography – besteht in dem Aufwand. 80 Millionen Blogs, wenn auch nur ein kleiner von ihnen aktiv ist,  kann kein Mensch durchstöbern. Ohne semantische Software, die systematisch soziale Netzwerke und digitale Gemeinschaften im Internet auf verwertbare Informationen durchkämmt, völlig undenkbar. Und diese Communities wachsen unaufhörlich.

Web 2.0 in allen seinen anonymen und interaktiven Formen erfordert ein Umdenken in den Kommunikationsabteilungen. Die Verantwortlichen in den Unternehmen müssen sich (und haben sich bereits teilweise) darauf einstellen, dass Kommunikation nicht mehr kontrollierbar ist. Fast die Hälfte aller Deutschen sind Mitglied in einem digitalen sozialen Netzwerk. Und wenn sie ihre Meinung sagen, ob positiv oder negativ, dann hört das (theoretisch) die ganze Online-Welt

Susanne, 13 Jahre, Realschülerin – steht auf Tobi und Marken-Sneaker

Montag, 19. Oktober 2009

Datenklau im Internet – gerade sind wieder eine Million persönliche Nutzerdaten von dem marktführenden Online-Netzwerk Schüler-VZ kopiert worden. Der Betreiber hat Anzeige gegen unbekannt erstellt, den Datenschutz informiert und umgehend versichert, dass er seine Sicherheitsmechanismen verschärfen werde. Wenn die Anwender künftig komplizierte Buchstaben- und Zahlenkombinationen eingeben müssen, geht das allerdings zu Lasten der Benurtzerfreundlichkeit. Ein grundsätzliches Dilemma bleibt: Einerseits wollen die Nutzer gefunden werden, inklusive bestimmter Informationen über sich und ihre Interessen, und stellen damit eine gewollte Öffentlickeit her. Andererseits wird es immer IT-affine Spezialisten geben, die Daten aus solchen Internet-Netzwerken herausfischen können. Die Frage ist daher eher: Was sind sensible Daten, die man lieber nicht ins Internet stellt? Übrigens:

“Den Angreifern ging es wohl um den Spaß, uns zu beweisen, das eine Begrenzung der Profilabfragen technisch umgangen werden kann,”

erklärt der Geschäftsführer der VZNetwerke Markus Berger-de Léon. Für Marketingexperten zählt bei solchen Daten weniger der Spaßfaktor als der Nutzen genauer Zielgruppen-Bestimmung. Stephen Baker hat ins seinem Buch “Die Numerati” die möglichen Folgen – positiv wie negativ – aufgezeigt, wenn Menschen persönliche Daten allzu bereitwillig preisgeben.