Zu den Begriffen Corporate (Social) Responsibility, Corporate Citizenship, Corporate Governance gesellt sich nun ein weiterer hinzu: Social Business. Adidas macht es bereits, die Otto Group ebenfalls…. und viele andere auch. Sie engagieren sich uneigennützig für soziale Projekte in sog. Beschaffungs-Ländern. Alles nicht neu. Deichmann baut schon seit Jahrzehnten Krankenhäuser in Afrika. Nur hieß es bis vor kurzem noch nicht so. Da sprach man von sozialem Engagement. Gemeint ist heute immer noch das gleiche: Der Gesellschaft etwas von dem Erfolg zurückzugeben, an dem sie beteiligt ist.
Eingebunden in umfassende Kommunikationsstrategien erhält das Thema seit einiger Zeit einen enormen Schub und das ist auch gut so. Mit welchen Begrifflichkeiten es tituliert wird, ist dabei zweitrangig. Wichtig ist vielmehr, dass das Engagement ein Sprachrohr findet, so z.B. auf dem Vision Summit in Berlin gestern.
Viel interessanter als Begrifflichkeiten ist die Frage, wie sie z.B. im EHI-Arbeitskreis Public Relations diskutiert wurde, ob Nachhaltigkeit zum reinen Marketing/PR-Instrument degradiert wird oder ob Unternehmen aus Überzeugung nachhaltig sind. Das wird sich zwar nicht immer klären lassen, aber wer wirklich nachhaltig agiert, der tut das eben nachhaltig und das kann man nur langfristig.