Mit ‘Social Media’ getaggte Artikel

Web 2.0 polarisiert

Donnerstag, 08. April 2010

Die PR-Studie ist ausgewertet, die ergänzende Befragung der Geschäftsführer ebenfalls und siehe da: Es herrscht weitgehend Einigkeit über die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit für den Handel. Nur beim Thema Social Media haben die GF die Nase vorn. Was mich ehrlich gesagt erstaunt. Ich hätte gedacht, die PR-Spezialisten stehen diesem Medium offener gegenüber als die Generalisten. Das scheint aber eher nicht der Fall zu sein, die GF beweisen ein wenig mehr Weitblick. Mehr darf an dieser Stelle leider noch nicht gesagt werden, etwas spannend soll es bis zum PR-Kongress noch bleiben!

Der Kongress erfreut sich übrigens einer ziemlich guten Händlerpräsenz von locker 80 Prozent!

Twitter im Supermarkt?

Freitag, 19. März 2010

Soziale Netzwerke spielen im Handel eine zunehmend wichtigere Rolle, soviel dürfen wir aus der laufenden Befragung schon verraten. Wird also der Supermarkt um die Ecke demnächst twittern? Und treffen wir uns zum Klamottenkauf zukünftig mit unseren Freundinnen im Netz? Es wird sicherlich von allem etwas geben. Für den Handel ist es nun wichtig herauszufinden, wie er die vielfältigen Möglichkeiten der Kommunikation nutzt.
Dazu gibt es reichlich Praxisbeispiele auf unserem PR-Kongress und: wir verraten die kompletten Ergebnisse der Befragung des Handels zu seinen PR-Strategien. Man darf also gesapnnt sein. Wer mehr wissen möchte … bitte hier entlang: www.pr-kongress.de

Abwarten und Tee trinken?

Montag, 08. Februar 2010

Twitter, Facebook, Blogs … anscheinend tummelt sich hier die Welt. Wer nicht mitmacht, ist draußen. Tatsächlich? Zumindest im Privatleben von Jugendlichen ist die Relevanz sozialer Netzwerke kaum mehr zu verleugnen und auch immer mehr Erwachsene zeigen sich ”netzaffin” und präsentieren sich bei Xing und Co. oder plaudern via Blog mit alten und neuen (Un)Bekannten.  Wie wichtig ist diese schöne neue Öffentlichkeit für Wirtschaftsunternehmen? Kann man die neuen kommunikativen Plattformen ignorieren? Kann man sich längeres Zögern leisten? Wie stehen die PR-Verantwortlichen von Handelsunternehmen den neuen Kommunikationsformen gegenüber? Heißt die Devise “Mitmachen und Chancen nutzen” oder doch eher “Abwarten und Beobachten”? Was bedeutet eigentlich “Mitmachen”? Wer soll das leisten und wie muss man vorgehen? Welche Risiken sind zu bedenken? Wir befragen die PR-Verantwortlichen des Handels in unserer aktuellen Studie - unter anderem - ob “Web 2.0″ im Handel angekommen ist, ob es bereits Erfahrungen zu Erfolgen oder Misserfolgen gibt und in welche Richtung der Trend geht. Die Antworten darauf gibt’s dann beim Kongress im April.

Kommunikative Revolution

Mittwoch, 03. Februar 2010

…das ist keine dramaturgische Übertreibung:  Die digitalen, mobilen Medien unserer Zeit revolutionieren die Kommunikation tatsächlich. Deshalb haben wir dem Thema bei unserem PR-Kongress auch einen besonders gewichtigen Scherpunkt gewidmet. Der 2. Kongresstag, 21.04., steht unter dem Motto Social Media, Mobile Media etc. Und wir sind auch stolz auf die prominenten Redner: Thomas Voigt von der Otto Group ist dabei,  Hinnerk Ehlers stellt das Frosta-Blog vor, Mathias Ziegler erklärt, wie stylefruits.de ihr Social Commerce-Konzept rüberbringen… um nur einige zu nennen. Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt. Übrigens, der zweite PR-Kongress für die Handelsbranche heißt:

In aller Öffentlichkeit
Public Relations 2010 – vernetzt, mobil, vielseitg

Wir finden, da steckt (fast) alles drin, was die neuen Medien so mit sich bringen. Das Programm geht heute in den Druck und bei uns lässt der Druck nun erstmal ein wenig nach. Wer schon neugierig ist, kann hier schon einmal reinschauen: www.ehi.org/public-relations

Es ist wieder soweit

Donnerstag, 21. Januar 2010

Das Programm steht und wir sind richtig gespannt auf unseren zweiten PR-Kongress  für den Handel am 20. und 21. April. Wir konnten wieder tolle Referenten gewinnen - z.B. Martin Brüning, Rewe, Dr. Michael Inacker, Metro, und Kathrin Heuschele, Breuninger, um nur einige zu nennen - und freuen uns besonders auf Beiträge zu Social Media, Realtime & Mobile Media  und Recht im Web. Ein Blick hinter die Kulissen: Wie reagieren PR-Profis von Handelsunternehmen auf die immer größer werdende ”Mitarbeit” der Öffentlichkeit in sozialen Netzwerken? Wie sieht hier die PR-Realität im Handel tatsächlich aus? Man darf neugierig sein. Nachhaltigkeit ist auch so ein Thema, das nicht fehlen darf. Neben den Referenten aus den Unternehmen kommen dazu auch Journalisten zu Wort - spannende Diskussionen sind garantiert. PR im Handel ist natürlich nicht auf diese beiden Themenblöcke zu reduzieren - deshalb bietet das Programm auch Vorträge zu Krisen-PR, Fashion-PR und Interner Kommunikation. Aufschlussreich und anregend werden sicher alle Beiträge sein. Übrigens: PR Blogger listet die Veranstaltung unter den Top- Ten der Medien und PR-Kongresstermine 2010!

Seenot in der Datenflut

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Die virtuelle Datenflut nimmt weiter zu - Twitter, Blog, E-Mail und Co. versorgen uns rund um die Uhr mit immer mehr wichtigen und vor allem weniger wichtigen Informationen. Doch wie schafft man es, nicht darin zu ertrinken? Einerseits wollen wir - damit sind sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen gemeint - am Ball und damit am Puls der Zeit bleiben. Andererseits ist es fast unmöglich, zwischen all den auf uns einprasselnden Informationen die wirklich relevanten herauszufiltern. Eva Tenzer geht dieser Frage in Psychologie Heute  nach:

Permanent online: Wie die neuen Medien das Leben verändern. Kann unsere Psyche dieses Dauerfeuer noch verarbeiten? Wie beeinflussen Twitter, Facebook & Co Aufmerksamkeit und Konzentration – und wie verändern sie das soziale Leben?

Dass die mediale Welt großen Einfluss auf die soziale Welt hat, ist unbestritten, doch wie gehen wir damit um? Können wir es uns leisten, nicht “online” zu sein? Wie können wir herausfinden, auf was wir unsere Konzentration richten sollten? Wird sich das Gehirn zukünftiger Generationen dem neuen Datenfluss einfach anpassen? Eines ist sicher: Die Datenflut wird bleiben - und uns bleibt nichts anderes übrig, als darin schwimmen zu lernen.

Knigge für’s Netz

Montag, 23. November 2009

Der BVDW veröffentlicht Richtlinien für den respektvollen Umgang in Social Media. Das steht einem Verband zu, ob es nötig ist, bleibt allerdings dahingestellt. Die sechs Regeln zum Umgang miteinander im Netz beinhalten nichts Neues und wurden so oder so ähnlich bereits in den diversen Codizes festgelegt. Allerdings verleitet das vermeintlich anonyme Internet Menschen tatsächlich hin und wieder zu unangemessenem Umgangston. Das wird auch weiterhin vorkommen, denn solche Richtlinien können bei Menschen leider weder den gesunden Menschenverstand noch gutes Benehmen ersetzen.

Kommentare der Bloggerszene zu den neuen Richtlinien z.B. bei PR Blogger

…über die neue Bedeutung von POP

Freitag, 23. Oktober 2009

Die meisten Handelsexperten wissen, was POP heißt …meinen sie jedenfalls. Eine ganz neue Bedeutung haben Mitarbeiter des Duft- und Aromenherstellers Symrise der Abkürzung nun gegeben: POP ist für sie das Akronym von Pissed of People. Und nach dieser speziellen Sorte Mensch suchen sie.

Symrise extrahiert nicht nur Duft- und Geschmacksstoffe. Aus Internetblogs und -foren destillert das Unternehmen inzwischen systematisch Erkenntnisse für die Entwicklung innovativer Produkte,

beschreibt die Lebensmittelzeitung in ihrer Ausgabe 41 dieses Prozess der Kundenpartizipation. Im Web 2.0 ziehen POPs über allse her, was sie ärgert. Diese Kritik versuchen die Duftexperten in Anregungen für ihre Produkte umzudeuten, denn so offen wird kaum irgendwo anders gesprochen. Die Anonymität im Internet befördert den freien Gedankenaustausch und beflügelt die Produktentwickler.

Die größte Herausforderung dieser Art Marktforschung – Netnography – besteht in dem Aufwand. 80 Millionen Blogs, wenn auch nur ein kleiner von ihnen aktiv ist,  kann kein Mensch durchstöbern. Ohne semantische Software, die systematisch soziale Netzwerke und digitale Gemeinschaften im Internet auf verwertbare Informationen durchkämmt, völlig undenkbar. Und diese Communities wachsen unaufhörlich.

Web 2.0 in allen seinen anonymen und interaktiven Formen erfordert ein Umdenken in den Kommunikationsabteilungen. Die Verantwortlichen in den Unternehmen müssen sich (und haben sich bereits teilweise) darauf einstellen, dass Kommunikation nicht mehr kontrollierbar ist. Fast die Hälfte aller Deutschen sind Mitglied in einem digitalen sozialen Netzwerk. Und wenn sie ihre Meinung sagen, ob positiv oder negativ, dann hört das (theoretisch) die ganze Online-Welt

Social Media und User Generated Content: Was ist dran am neuen Internet?

Mittwoch, 01. Juli 2009

Ja, was ist dran? Manches klingt einleuchtend, manches tatsächlich überflüssig. Sich dem neuen Trend völlig zu verschließen, könnte jedoch heißen, den Anschluss an die junge Generation zu verlieren - und das können sich auch die PR-Profis im Handel nicht leisten.