Der Aufwand hat sich gelohnt, eine erfolgreiche Messe liegt hinter uns: Auf der EuroCIS 2010 waren Aussteller wie Besucher in prächtiger Stimmung. Das hat man auch in unserer Lounge gemerkt. Fast familiär war es, viele Bekannte, Geschäftsfreunde und Partner zu treffen. Mittlerweile hat sich anscheinend herumgesprochen, dass man in der EHI-Lounge neben ein wenig Verpflegung und Erholung auch interessante Neuigkeiten zur Branche erhält und gute Gespräche führen kann. 
Dürfen wir Ihnen einen Kaffee anbieten?
09. März 2010 von Ute HoltmannVolle Kraft voraus
25. Februar 2010 von Ulrike WittWer feiern kann, muss auch arbeiten - deshalb haben wir uns seit Karneval richtig ins Zeug gelegt. Der Fragebogen für die Studie ist rund und kann nächste Woche wie geplant in den Umlauf, die ersten Anmeldungen für den Kongress im April sind registriert und ”Bonusmaterial” für die Veranstaltung ist auch organisiert. Aber Ausruhen ist nicht drin, denn nächste Woche startet die EuroCIS in Düsseldorf, die Fachmesse für IT und Sicherheit im Handel, deren ideeller Träger das EHI ist. Viel Planen und Organisieren - wer informiert wann am EHI-Stand, wer trifft wann wen, wie sieht es mit Dekoration, Hostess, Catering aus, wer schreibt wann über was - aber auch jede Menge Vorfreude. Erstens trifft man immer interessante Leute, zweitens ist es spannend zu sehen, wie es IT-technisch so aussieht im Handel. Und drittens gibt es auch zwei richtig gute Abendveranstaltungen (Wer arbeiten kann, muss auch feiern! ) mit Preisverleihungen, den reta europe für besondere IT-Lösungen und dem Wissenschaftspreis für u.a. akademischen Nachwuchs. Eine der ausgezeichneten Arbeiten ist übrigens eine äußerst spannende Dissertation zum Thema Einkaufsstress - mehr darf ich noch nicht verraten, aber man darf gespannt sein.
Gut gebrüllt, Löwe
18. Februar 2010 von Ute HoltmannNach einer kleinen, aber lokal bedingt, intensiven Karnevalspause sind wir wieder da. Und schon plagt den Handel, bzw. einen Händler eine neue Krise. Listerien im Käse! Rückrufaktion. Alles sehr unschön, aber im Prinzip alles richtig gemacht. Und was macht der Händler dann? Prescht vor zum Thema Mindestlöhne. Das, find ich, ist geschickte Imagepflege. Besonders für einen Discounter, nach den Bespitzelungsskandalen im letzten Jahr machen sich Berichte zu gerechten, übertariflichen Löhnen gut. Ganz uneigennützig ist die Forderung nach Mindestlöhnen natürlich nicht, denn bei dem herrschenden Preiskampf machen niedrigere Löhne sicher einen erheblichen Wettbewerbsvorteil aus….
Wie die Branche wirklich tickt…
10. Februar 2010 von Ute Holtmann… es ist wieder soweit: Wie bereits im letzten Jahr werden wir die Kommunikatoren des Handels bitten, uns Einblicke in ihre Arbeit zu geben. Das Design der Studie steht nun und in Kürze (nach Karneval!) werden wir sie starten. Dieses Jahr werden wir das Schwerpunktthema Nachhaltigkeit genauer beleuchten. Natürlich interessiert uns auch, wie der Handel das Web 2.0 für seine Kommunikation nutzt. Wir sind gespannt, ob es besonders bei diesem Thema schon nennenswerte Unterschiede im Vergleich zur Befragung vom letzten Jahr gibt. Denn eins ist klar: Die technologischen Entwicklungen eröffnen PR-Profis wirklich vielfältige Möglichkeiten. Die Frage ist nur, ob der Handel bereit für diese kommunikative Revolution ist. Wir werden sehen. Auf jeden Fall freuen wir uns auf die Ergebnisse und hoffen natürlich wieder auf eine rege Beteiligung. Auf dem Kongress werden wir das Geheimnis erstmals lüften…..
Eingeborene des Internets
27. Januar 2010 von Ute HoltmannFrank Schirmacher räumt in seinem jüngsten Buch “Payback” (sehr lesenswert) erstmal mit ein paar gängigen Vorurteilen auf, z.B. dass die sogenannten digital natives (Menschen, die keine Welt ohne Handy oder Internet kennen) mehr Zeit mit digitalen Medien verbringen als Erwachsene. Das, was ein durchschnittlicher Jugendliche an Zeit an einer Spielekonsole oder im Internet verbringt, würden Manager mit mit ihren Blackberrys, Iphones oder PCs locker überrunden. Mag sein. Er behauptet auch, dass es auffallend viele kleine Kinder gibt, die die Blackberrys ihrer Eltern verstecken oder ihnen Internet-freie Verabredungen abfordern, um einmal deren ungeteilte Aufmerksamkeit zu erhalten.
Wer auch immer mehr Zeit digital oder virtuell oder wie auch immer verbringt, unsere Gesellschaft verändert sich. Und, das ist konsequenterweise der Fall, unser Denken und unser Denkapparat verändern sich. Das wäre gar nicht erwähnenswert, würde es nicht in einer Geschwindigkeit stattfinden, die Evolutionsforscher in Stauen versetzt. Deshalb können wir durchaus von einer kommunikativen Revolution durch die neuen Medien sprechen. Und die findet auch im Handel statt!
Outernet - schöne neue Welt?
06. Januar 2010 von Ulrike WittDas Internet geht auf die Straße - zumindest im übertragenen Sinne. “Outernet” ist den Trendforschern von TrendONE zufolge das Schlagwort der Zukunft.
“Virtuelle und physische Welt vereinen sich”, so Tobias Becker von Spiegel Online. “In dieser Welt ist jeder Gegenstand ein Hyperlink, der sich anklicken lässt: jedes Haus, jedes Auto, jedes Buch.”
Schon heute können uns Mobilgeräte die Welt “erklären” - wir fotografieren die Handtasche einer Freundin und erfahren sofort, wo es diese online zu kaufen gibt. Wir hören Musik und unser Handy nennt nicht nur den Titel, sondern kann ihn auch direkt herunterladen. Mobile Reiseführer zeigen in Echtzeit an, auf welche Sehenswürdigkeiten man gerade blickt.
Klingt aufregend: Virtuell erweitert sich unsere reale Umwelt und wie in einem Spiel entdecken wir die “Geheimnisse” hinter den Dingen. Auch für PR und Marketing ergeben sich hier natürlich unzählige neue Möglichkeiten, denn unser Handy kennt uns bzw. unsere Daten und unsere Vorlieben. Das kann durchaus Vorteile haben, schließlich könnten wir ganz “persönlich” angesprochen werden. Leider lässt sich allerdings auch Missbrauch kaum vermeiden - was wiederum die Kehrseite der Medaille ist.
Ist “Outernet” also die neue Glückseligkeit des modernen Menschen? Wird das Leben einfacher, der Mensch klüger? Wie gefährlich kann Datenmissbrauch tatsächlich werden? Wird der Mensch vielleicht sogar eher dümmer, weil er nicht mehr selber denken muss? Muss man wirklich immer und überall alles wissen? Viele Fragen und sicher heute noch keine eindeutigen Antworten. Warten wir es ab - aufhalten lässt sich der Trend sicher nicht.