Selbstmord 2.0

von Ute Holtmann

Das Internet vergisst nichts, auch nicht die gesamten persönlichen Daten, die z. B. Facebook-Networker ihren zahlreichen vituellen Freunden zur Verfügung gestellt haben. Die Verbindung zu Freunden kann per Mausklick gelöst werden, aber die Daten bleiben im back-up-Server erhalten. Abhilfe soll die “Web 2.0 Suicide Mashine” schaffen. Damit sollen alle Profile in sozialen Netzwerken zu löschen sein, der virtuelle Selbstmord! Facebook fand das gar nicht gut und hat ihre Seite für den Zugang gesperrt. Die Suicider machen dennoch weiter und treten Gruppen wie “Social Networks Suiciders” bei. Community ist demnach schon wichtig, auch ”über den Tod” hinaus.

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