…so kann es gehen im Web 2.0: Da ahnt man nichts Böses, kündigt eine neue Plattform für die Kommunikation in der Handels-PR an und schon begibt man sich damit auf’s Glatteis.
Nach Meinung einiger Profi-Blogger und Journalisten habe ich die Ankündigung zu sehr zum Zweck der Bekanntmachung des PR-Kongresses genutzt, was mir den zweifelhaften Kosenamen Tanjaanja (bedeutet soviel wie ahnungslose PR-Tusse) eingebracht hat. Dabei dachte ich Herr Knüver würde sich qua seiner Profession tatsächlich für unser Handels-PR-Blog und auch den Kongress interessieren! Denn in unserer Podiumsdiskussion wird sein Kollege, Christoph Schlautmann, Redakteur beim Handelsblatt, sich zu dem Spannungsfeld zwischen Journalisten und PR’lern äußern - wie passend.
In jedem Fall zeigt dies, wie komplex Kommunikation im Web 2.0 ist. Freue mich auf weitere Kommentare!
anscheinend gibt es einen verhaltenskodex für blog und co. muss man vielleicht kennen, aber woher sollte man. ist doch eine prima möglichkeit, das durch probieren rauszufinden
Es geht hier um Massenmails und die kommen nicht wirklich an, wenn man sie auch noch an einen Blogger und Twitter User sendet und ihn dann fragt ob er bloggt oder twittert.
Sehr deutsch, sehr offenbarend… - Ihr lebt im 21. Jahrhundert, verstecken gilt nicht mehr, schon gar nicht im Internet.
So kann es gehen, da ahne ich nichts boeses und schon lande ich auf diesem Blog (hmm ist es das ueberhaupt, nur weil es WP nutzt?) und muss fundamentale Verhaltensweisen im Netz erklaeren.
Ich druecke ganz heftig alle verfuegbaren Daumen…
Es wird immer schwieriger, Journalisten mit Pressemitteilungen zu beglücken - die kriegen einfach viel zu viele. Ich gebe regelmäßig den Moderator in einem Workshop namens “Meet the Press”. Da treffen echte. lebende Journalisten auf echte, lebende PR-Schaffende und geigen letzteren die Meinung. Quell der Freude für jeden Medienvertreter sind die 100 bis 300 PMs per Mail pro Tag. Würde er die alle lesen, hätte er keine Zeit mehr zum Arbeiten. Eindeutige Bitte der Journalisten: Vorher genau recherchieren, über welche Themen sie arbeiten. Und: Mehr Pull-Angebote als Push-Belästigungen.